Wer meine Hundepension schon länger kennt, hat vielleicht bemerkt, dass die Voraussetzungen für einen Aufenthalt heute umfangreicher sind als noch vor einigen Jahren.
Das ist kein Zufall.
Es ist das Ergebnis von fast 20 Jahren Erfahrung in der professionellen Hundebetreuung.
Früher war vieles einfacher
Als ich angefangen habe, reichten oft ein Telefonat und ein kurzes Kennenlernen.
War der Hund sozialverträglich, durfte er in die Hundepension kommen.
Heute weiß ich:
Das sagt nur sehr wenig darüber aus, wie sich ein Hund tatsächlich während eines mehrtägigen Aufenthalts fühlt.
Eine Hundepension bedeutet für Hunde oft Stress
Wir Menschen freuen uns auf den Urlaub.
Für viele Hunde beginnt dagegen zunächst eine völlig neue Situation.
Sie lernen gleichzeitig kennen:
- eine fremde Umgebung,
- neue Menschen,
- unbekannte Hunde,
- neue Abläufe,
- andere Regeln.
Viele Hunde meistern das gut.
Aber fast alle brauchen Zeit.
Deshalb gibt es bei mir eine Einarbeitung
Heute besteht der Weg in meine Hundepension aus mehreren Schritten:
- Kennenlernen
- Probetagesbetreuung
- vier weitere Tagesbetreuungen
- Probeübernachtung
Erst danach kann ein Hund regulär in der Pension betreut werden.
Warum dieser Aufwand?
Weil ich dadurch den Hund viel besser kennenlernen kann.
Und weil der Hund gleichzeitig genügend Zeit bekommt, Vertrauen aufzubauen.
Weniger Stress für alle
Durch diese Einarbeitung profitieren alle Beteiligten.
Der neue Hund kennt bereits:
- mich,
- meinen Hund Odie,
- viele Betreuungshunde,
- unsere Abläufe,
- Haus und Garten.
Dadurch startet der eigentliche Aufenthalt deutlich entspannter.
Nicht jeder Hund passt in jede Hundepension
Ein Punkt ist mir besonders wichtig:
Ich möchte keinen Hund aufnehmen, der sich bei mir dauerhaft unwohl fühlt.
Deshalb gehört für mich zu einer guten Hundepension auch, ehrlich Nein sagen zu können.
Nicht gegen den Hund.
Sondern für das Wohl aller Hunde.
Warum spontane Anfragen selten funktionieren
Gerade vor den Sommerferien bekomme ich viele Anfragen:
„Wir fliegen nächste Woche in den Urlaub – können Sie unseren Hund übernehmen?“
In den meisten Fällen lautet meine Antwort leider Nein.
Nicht, weil ich nicht helfen möchte.
Sondern weil ich jedem Hund die Zeit geben möchte, sich in Ruhe einzugewöhnen.
Qualität statt Masse
Ich halte meine Hundepension bewusst klein.
Mir geht es nicht darum, möglichst viele Hunde zu betreuen.
Sondern darum, dass jeder einzelne Hund entspannt schlafen, zur Ruhe kommen und sich sicher fühlen kann.
Denn genau daran messe ich heute eine gute Hundepension.
Nicht an der Anzahl der Hunde.
Sondern am Wohlbefinden jedes einzelnen.
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